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In Gedenken

Laufbahn

Vereine

Mohr wuchs mit vier Brüdern und zwei Schwestern in Weinheim auf. Sie kam relativ spät im Verein mit dem Fußball in Kontakt. Zuerst spielte sie Handball. Mit 15 Jahren wurde sie von den Eltern beim SV Unterflockenbach angemeldet. Ein Jahr später ging die schon damals als Mittelstürmerin eingesetzte Spielerin zum SV Laudenbach. Bundestrainer Gero Bisanz entdeckte die 18 Jahre alte Mohr bei einem Testspiel der Nationalmannschaft gegen eine Badenauswahl. Die extrem antrittsschnelle Stürmerin debütierte als Spielerin des SV Laudenbach am 19. Mai 1986 in Oslo beim EMQ-Länderspiel gegen Norwegen (0:0) in der Nationalmannschaft. Als auf dem DFB-Bundestag 1989 in Trier die Einführung einer zweigleisigen Bundesliga zur Saison 1990/91 beschlossen wurde, schloss sich die 1,67 Meter große Torjägerin dem für die Südstaffel qualifizierten TuS Niederkirchen aus der Verbandsliga Südwest an.

Die heimatverbundene Fußballerin zog es zum nächstgelegenen Verein in der neuen Liga. Da die Dossenheimerin Claudia Obermeier (sie gehörte 1993 ebenfalls der Meistermannschaft von Niederkirchen an) ebenfalls in die Pfalz wechselte, war damit auch das leidige Fahrtproblem – Mohr hatte keinen Führerschein – gelöst. Mit dem Dorfverein aus der Verbandsgemeinde Deidesheim belegte sie im Debütjahr der zweigleisigen Bundesliga, 1990/91, in der Südstaffel hinter Meister FSV Frankfurt mit zwei Punkten Rückstand den zweiten Platz. In den Halbfinalspielen um die deutsche Meisterschaft scheiterte sie mit ihrer Mannschaft im Juni 1991 gegen den TSV Siegen.

Von 1991 bis 1995 war Mohr Torschützenkönigin in der Bundesliga. Im ersten Jahr erzielte sie 36 Treffer, sieben davon am 3. März 1991 beim 8:1-Erfolg gegen die SG Praunheim. Insgesamt schoss sie in den ersten fünf Jahren der zweigleisigen Bundesliga 136 Tore.

Nachdem die Torjägerin auch im zweiten Jahr, 1991/92, mit Niederkirchen den zweiten Platz in der Südstaffel belegt hatte, gewann sie mit ihren Kameradinnen 1992/93 überlegen mit 32:4 Punkten die Staffelmeisterschaft. Von den 52 Rundentreffern der TuS-Angreiferinnen hatte Mohr 21 Tore beigesteuert. In den Halbfinalspielen setzte sich Niederkirchen gegen den Nord-Vize Grün-Weiß Brauweiler durch und trat im Finale am 20. Juni 1993 im Waldstadion Limburgerhof gegen den Titelverteidiger TSV Siegen an. Die Torschützin vom Dienst, Heidi Mohr, erzielte beide Treffer für Niederkirchen zum 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen die mit den Nationalspielerinnen Silke Rottenberg, Jutta Nardenbach, Britta Unsleber, Silvia Neid und Doris Fitschen angetretene Star-Truppe aus dem Siegerland. Der Gewinn der deutschen Meisterschaft 1993 wurde der größte Erfolg von Mohr auf Vereinsebene. Im August setzte sich Niederkirchen auch im Supercup mit einem erneuten 2:1-Erfolg gegen Siegen durch. Beim Deutschen Meister des Jahres 1993 hatte lediglich Christine Fütterer neben der Torjägerin drei Einsätze in der Nationalmannschaft vorzuweisen.

In der Runde 1994/95 folgte ein einjähriger Abstecher zum TuS Ahrbach, ehe sie wieder bis 1999 bei Niederkirchen auf Torejagd ging. Die beste Zeit der TuS-Elf war aber vorbei. Die Lageristin wechselte zur Runde 1999/00 zum amtierenden Deutschen Meister 1. FFC Frankfurt. Am Ende ihrer Karriere wurde sie mit den Frankfurtern Vizemeisterin und gewann den DFB-Pokal.

Nationalmannschaft

Ihre größten Erfolge waren der Gewinn der Europameisterschaften 1989 und 1991 und 1995 sowie der Vizeweltmeisterschaft 1995. Zu einem besonderen Ereignis wurde für die Torjägerin das EM-Finale am 2. Juli 1989 in Osnabrück gegen Norwegen. Vor 22.000 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke feierten die deutschen Frauen den ersten EM-Titel und Mohr erzielte einen Treffer zum 4:1-Sieg. Das Turnier wurde zu einem Meilenstein für den deutschen Frauenfußball: Das EM-Halbfinale am 28. Juni 1989 in Siegen gegen Italien war das erste im deutschen Fernsehen live übertragene Frauenfußballspiel.

Sie erzielte bei Europameisterschaften acht und bei Weltmeisterschaften zehn Tore. Bei der Weltmeisterschaft 1991 schoss sie in jedem Spiel mindestens ein Tor. Die außerordentlichen Fähigkeiten der Angreiferin kamen aber erst bei der EM 1991 in Dänemark voll zur Geltung: Sie erzielte beim 4:1 gegen England drei Tore, gegen Italien beim 3:0 steuerte sie zwei Kopfballtreffer bei und beim 3:1-Finalsieg gegen Norwegen zunächst den 1:1-Ausgleich und in der Verlängerung mit einem Alleingang von der Mittellinie das 2:1. Das Tor wurde später von den Zuschauern der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ Juli gewählt.

Mohr bestritt insgesamt 104 Länderspiele, in denen sie 83 Tore schoss. Bis zum 9. Juni 2005 war sie damit Rekordtorschützin in der deutschen Nationalmannschaft, bevor sie am 10. Juni 2005 durch Birgit Prinz abgelöst wurde, die bei der Europameisterschaft im Spiel gegen Italien ihr 84. Tor erzielte. Die DFB-Karriere endete am 29. September 1996 im Koblenzer Stadion Oberwerth beim Länderspiel gegen Island unter Bundestrainerin Tina Theune-Meyer.

Für den Gewinn der Europameisterschaft im Frauenfußball 1989 und 1991 erhielt sie – zusammen mit der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft – das Silberne Lorbeerblatt.[1] 1999 wurde Heidi Mohr zu „Europas Fußballerin des Jahrhunderts“ gewählt.

Quelle: Wikipedia
wm 1954

Turek spielte als Kind und Jugendlicher beim Duisburger SC 1900 und wechselte 1938 zum TuS Duisburg 48/99.[1][2] Später spielte der gelernte Bäcker als Torwart u. a. für die Süd-Oberligisten Eintracht Frankfurt (1946/47) und TSG Ulm 1846 (ab 1947), bevor er 1950 zu Fortuna Düsseldorf wechselte. Seine Karriere beendete er 1956 bei Borussia Mönchengladbach.
Nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft erlangte Turek erst mit 31 Jahren einen Stammplatz in der Nationalelf. Erstmals stand er beim ersten Länderspiel nach dem Zweiten Weltkrieg am 22. November 1950 im Tor der Nationalmannschaft. Damit war er der beim Debüt älteste Nationaltorhüter. Diesen Rekord behielt er auch nach seinem Tod weit über zwanzig Jahre – erst am 19. November 2013 löste ihn der zu diesem Zeitpunkt 33-jährige Roman Weidenfeller ab. Zwischen 1950 und 1954 bestritt er 20 Länderspiele für Deutschland. Turek war bekannt für sein gutes Auge und rührte sich manchmal selbst bei Bällen nicht, die nur knapp am Tor vorbeigingen. Bundestrainer Sepp Herberger hielt ihn für einen genialen Sportler mit gelegentlich leichtsinnigen Zügen. Im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 stand Turek als ältester Spieler des Turniers im deutschen Tor und wurde mit der Mannschaft durch den 3:2-Sieg vom 4. Juli 1954 gegen den hohen Favoriten, die Nationalmannschaft Ungarns, Weltmeister. In der ersten Halbzeit verschuldete Turek aufgrund seiner Leichtfertigkeit ein Tor der Ungarn. Danach sammelte er sich. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde er durch seine Paraden zur Torwartlegende. In der von Fußballfans als unvergesslich bezeichneten Hörfunkreportage Herbert Zimmermanns fielen die Worte: „Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, du bist ein Fußballgott! Entschuldigen Sie die Begeisterung, die Fußballlaien werden uns für verrückt erklären …“ Mehr als 100.000 Menschen waren auf den Straßen, als Turek am 8. Juli 1954 in Düsseldorf durch einen Triumphmarsch geehrt wurde
Sein letztes Länderspiel im Oktober 1954 war die 1:3-Niederlage Deutschlands gegen die Französische Fußballnationalmannschaft.
Nach seiner Torwartkarriere arbeitete Turek als Angestellter bei der Düsseldorfer Rheinbahn AG.
Im September 1973 erkrankte er über Nacht an einer rätselhaften Lähmung der Beine. Während der Zeit im Krankenhaus kam es zu Komplikationen. Die Milz sowie ein Teil des Magens wurden entfernt. Turek erlitt vier Lungenembolien, benötigte Bluttransfusionen und verbrachte zwei Monate auf der Intensivstation. Sein Körpergewicht sank von 90 auf 45 kg. Es dauerte drei Jahre, bis er, halbwegs genesen, wieder am Stock gehen konnte. Später litt Turek an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und musste sich einer Herzoperation unterziehen. Hinzu kam ein Eingriff an der Gallenblase. In seinen letzten Jahren konnte er sich nur noch per Krücken und Rollstuhl fortbewegen. Als Turek 1984 im Alter von 65 Jahren elf Tage nach einem Schlaganfall im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss starb, hinterließ er seine Frau Wilhelmine, die ihn die gesamte Zeit gepflegt hatte, und zwei Kinder. Toni Turek wurde auf dem Friedhof Lindenheide im niederbergischen Mettmann in einem Urnengrab beigesetzt.Wilhelmine Turek starb im Januar 2012 mit 90 Jahren und fand neben dem Ehrengrab ihres Ehemannes ihre letzte Ruhestätte.

Quelle: Wikipedia

Stefanie Tuecking

Fernsehen

Sie sammelte erste Erfahrungen als Moderatorin des Fernsehsenders Musicbox. Im Januar 1986 übernahm sie von Ingolf Lück die Moderation der ARD-Musikfernsehsendung Formel Eins und wurde damit einem größeren Publikum bekannt. 1987 erhielt die damals 24-Jährige für ihre Moderation von Formel Eins die Goldene Kamera. Bei einer kleinen Serie mit Formel-Eins-Revivals mit Thomas Anders als Moderator trat sie wiederum für kurze Zeit vor die Kamera.

Stefanie Tücking war auch in anderen Fernsehproduktionen zu sehen. Meist erschien sie in Sendungen mit Musikbezug, aber auch mit Sport-Themen. Anfang der 1980er Jahre mimte sie eine Schülerin in der Serie Monaco Franze; auch in der Krimiserie Tatort wirkte sie mehrmals mit. In den 1990er Jahren moderierte sie die tagesaktuelle WDR-Sendung Hier und Heute. Bis zur Einstellung der Sendung moderierte sie im SWR Fernsehen im Wechsel mit Thorsten Link die Sendung startklar – das automagazin oder war in Beiträgen darin, zum Beispiel bei Autotests, zu sehen. Darüber hinaus war sie im Sommer 2008 im Magazin F.I.T.! Freizeit ist Tücking zu sehen, in dem sie zusammen mit einer Jury jeweils drei Sportarten ausprobierte und bewertete.[3]

Hörfunk

 
Stefanie Tücking mit der SWR3-Band, 2013

Nachdem sie 1987 Hörfunk-Sendungen beim Bayerischen Rundfunk (Bayern 3) moderiert hatte, wechselte sie 1988 zu SWF3 nach Baden-Baden, wo sie von 1989 bis 1995 als Redakteurin und Moderatorin für die populäre Sendung Pop Shop zuständig war. Weiterhin moderierte sie seit 1987 bei SWF3 das Nachtmagazin Lollipop, das in den Nächten von Samstag auf Sonntag auch in der ARD-Popnacht zu hören war und ihre Popularität bundesweit weiter steigerte. Von 1996 bis 1998 war sie für die Frühsendung On als Redakteurin und Moderatorin zuständig.

Ab August 1998 moderierte sie bei SWR3 die Nachmittagsshow, werktags zwischen 12:00 und 14:00 Uhr SWR3 am Mittag sowie die Musiksendung Intensiv. Daneben war sie gemeinsam mit zwei Kollegen in der SWR3-Band aktiv.

Anfang Oktober 2005 und 2006 präsentierte sie im ZDF beim New Pop Festival in Baden-Baden die Preisverleihung des von Mercedes-Benz und SWR3 gestifteten Pioneer Pop Awards an verdiente Künstler mit jeweils anschließendem Bühnenauftritt. Tücking war bei der Veranstaltung seit 1998 fest im Programm verankert.

Quelle: Wikipedia

fifa

Als Spieler des Dresdner SC gewann Schön in den Runden 1942/43 und 1943/44 zweimal die deutsche Fußballmeisterschaft und in den Jahren 1940 und 1941 zweimal den Tschammer-Pokal. Zwischen 1937 und 1941 berief ihn Sepp Herberger zu 16 Länderspielen, bei denen Schön 17 Tore erzielte, in die Fußballnationalmannschaft. Als Spielertrainer vollzog er nahtlos den Übergang in das Traineramt und wurde als Bundestrainer von 1964 bis 1978 einer der erfolgreichsten Nationaltrainer der Welt. Bei seinem ersten Weltmeisterschafts-Turnier als Bundestrainer 1966 in England erreichte er mit der deutschen Nationalmannschaft das Finale; bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko wurde er mit der Mannschaft Dritter. Er gewann die Europameisterschaft 1972, die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland und wurde 1976 in Jugoslawien Vizeeuropameister. Dass Schön als Bundestrainer den Nationalspielern viele Freiräume und Mitspracherechte einräumte, statt ihnen starre taktische Maßregeln vorzugeben, sehen viele Sportjournalisten als seine herausragende Leistung an, wurde aber auch, insbesondere am Ende seiner Trainerlaufbahn, häufig als Führungsschwäche ausgelegt.
Im Standardwerk über Die Geschichte der Fußball-Nationalmannschaft nennen die Autoren Dietrich Schulze-Marmeling und Hubert Dahlkamp die acht Jahre von 1966 bis 1974 des Bundestrainers Schön „die spielerisch hochwertigste, ereignisreichste und erfolgreichste Phase in der Geschichte der deutschen Nationalelf“.

Quelle: Wikipedia

wm-pokal

Josef „Sepp“ Herberger war ein deutscher Fußballspieler und -trainer. Als Spieler war er in den 1920er Jahren für die Vereine SV Waldhof und VfR Mannheim sowie Tennis Borussia Berlin aktiv und wurde für zahlreiche Auswahl- sowie drei Länderspiele berufen. Berühmt wurde er als Reichs- bzw. Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, für die er von 1936 bis 1942 und von 1950 bis 1964 verantwortlich war. Der Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn des Titels der Weltmeisterschaft 1954, deren Endspiel als „Wunder von Bern“ in die Fußballgeschichte einging.

Quelle: Wikipadia