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Tiere, Planzen und Wälder auf Land

Schneeleopard

Der Schneeleopard wirkt mit seinem dicken Fell sehr massig, ist jedoch kleiner und leichter als ein durchschnittlicher Leopard (Panthera pardus).[1] Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 80 bis 130 Zentimeter, zuzüglich 80 bis 100 Zentimeter Schwanzlänge. Die Schulterhöhe beträgt um die 60 Zentimeter und das Gewicht variiert zwischen 25 und 75 Kilogramm. Männliche Tiere sind mit durchschnittlich 45 bis 55 Kilogramm deutlich schwerer und größer als Weibchen, die meist zwischen 35 und 40 Kilogramm wiegen.[2] Der dicht behaarte Schwanz ist länger als beim Leoparden und misst mehr als drei Viertel der Kopf-Rumpf-Länge.[1] Er übernimmt beim Springen die Funktion eines Steuerruders.[3] Der Schneeleopard bewegt sich äußerst sicher in schwierigem Gelände und zeichnet sich durch ein großes Sprungvermögen aus, obwohl sich angebliche Rekordweiten von bis zu 15 Metern kaum belegen lassen.[1] Beim Ruhen dient der Schwanz dem Raubtier als Kälteschutz, indem es sich darin einrollt und das Ende über die Nase schlägt.

Der Kopf ist relativ klein und durch eine kurze Schnauze sowie vergrößerte Nasenhöhlen gekennzeichnet, die vermutlich die Aufgabe haben, kalte Atemluft zu erwärmen. Die sehr großen Pfoten ähneln denen des Luchses und haben eine Art Schneeschuheffekt. Sie sind an den Sohlen mit einem Haarpolster bedeckt, das die Oberfläche zusätzlich vergrößert und so zur besseren Verteilung des Körpergewichtes beiträgt. Das verringert ein Einsinken in Schneefeldern und schützt die Fußsohlen besser vor Kälte.[4]

Quelle: Wikipedia 

Tropischer Regenwald

Aufgrund der Nähe zum Äquator bleibt die Tageslänge im Jahreslauf weitgehend konstant. Die Sonne steht täglich etwa zwölf Stunden am Himmel, wobei die Dämmerung nicht einmal eine halbe Stunde dauert. Am frühen Vormittag, wenn sich bei zunehmender Sonneneinstrahlung Luft und Boden rasch erwärmen, steigt das verdunstende Regenwasser und das Wasser, das die Pflanzen durch ihre Transpiration abgeben, als feucht-warme Luft nach oben und ballt sich am Himmel in zunehmend dichteren Wolken zusammen. Nachmittags oder abends regnen diese Wolken in der Regel aus, häufig in Verbindung mit einem Gewitter.

Diese ganzjährigen Niederschläge, die im Frühjahr und im Herbst – während der so genannten Regenzeiten – besonders intensiv sind, führen dazu, dass mindestens in zehn Monaten des Jahres ein humides Klima herrscht. Gleichwohl verdunstet eine erhebliche Menge des Regens rasch wieder. Dieser Effekt wird durch das Blattwerk der Vegetation verstärkt, so dass die Vegetation selbst neuerlichen Niederschlag hervorruft.[1] Die Niederschlagsmenge liegt mit jährlich 2000 bis 4000 mm fünfmal höher als in Mitteleuropa, wo die Werte bei 400 bis 800 mm liegen.

An der Luv-Seite tropischer Berghänge können die Niederschläge sogar auf Jahreswerte zwischen 6.000 mm und 12.000 mm (am hawaiianischen Waiʻaleʻale) ansteigen. Insbesondere dort, wo feuchte Passatwinde das ganze Jahr über aus der immergleichen Richtung wehen, fällt auch der Steigungsregen stets auf der gleichen Bergseite, und an den Bergkämmen ergeben sich sehr ausgeprägte Wetterscheiden.

Generell ändern sich die Temperaturen in tropischen Regenwäldern nur sehr geringfügig. Die jahreszeitlichen Schwankungen betragen nur etwa 6 °C, die Tageshöchsttemperatur im wärmsten Monat beträgt ca. 30 °C, im kühlsten Monat sind es etwa 24 °C. Auch von Jahr zu Jahr schwanken die mittleren Jahrestemperaturen mit nur 0,5 °C kaum. Am ausgeprägtesten sind die Unterschiede zwischen der Tageshöchst- und der nächtlichen Tiefsttemperatur, die bis zu 10 °C betragen können. Weil unterscheidbare Jahreszeiten mit Vegetationspausen fehlen, bezeichnet man das Klima der tropischen Regenwälder auch als Tageszeitenklima.

Quelle: Wikipedia

Gebaenderter Fidschi Leguan

Fidschi-Leguane sind Baumbewohner, die nur im Südpazifik auf den Inselgruppen Fidschi, Tonga und den Neuen Hebriden vorkommen. Durch die radikale Zerstörung der Regenwälder und das Einschleppen von Ratten und Hauskatzen wurde die Art an den Rand des Aussterbens gebracht. Der Tiergarten Schönbrunn ist neben dem Zoo von San Diego weltweit der einzige Zoo, dem es 2007 geglückt ist, diese Echsen zu züchten. Diese Leguane können übrigens ihre Farbe verändern. Bei Erregung dunkeln sie ihre grüne Farbe ab.

Quelle: Tiergarten Schönbrunn

Hambacher Forst

Der Wald beherbergt zwei Kolonien der vom Aussterben bedrohten Bechsteinfledermaus, die durch Anlage von speziellen Weideflächen außerhalb des Forsts perspektivisch in andere Wälder im Umkreis des Tagebaus gelockt werden sollen.[18] Seit dem Frühjahr 2018 ist bekannt, dass RWE im gesamten Hambacher Forst die Baumhöhlen der Fledermäuse verschließt. Nach eigener Aussage erfolgt dies zum Schutz der Tiere, wegen der geplanten Rodung des Waldes. Nach einem Bericht der Rheinischen Post erhob der BUND gegenüber der Naturschutzbehörde des Kreises Düren den Vorwurf, die Vertreibung der Fledermäuse zu decken. Das Umweltamt wies die Vorwürfe zurück mit der Begründung, beim Verschließen der Höhlen handelte es sich „nicht zwangsläufig“ um einen artenschutzrechtlichen Verstoß.[19] 

Nach Angaben des Umweltverbandes BUND siedelten 2012 im bis 2030 von der Abbaggerung betroffenen Waldgebiet, das aus 226 Hektar „wertvollster Waldflächen“ bestehe, zwölf streng geschützte Fledermausarten. Insgesamt seien 142 geschützte Tierarten vorhanden.[20]

Quelle: Wikipedia