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Die Natur braucht uns nicht - Aber WIR brauchen die Natur

Atlantischer Nordkaper

Atlantische Nordkaper sind normalerweise 13 bis 16 m groß; die wissenschaftlich gesicherte Höchstlänge liegt bei 18 m, angeblich sollen auch 21 m erreicht werden können. Das Gewicht eines solchen Kolosses liegt bei 100 Tonnen. Wie bei allen Glattwalen fehlt eine Rückenflosse. Die Farbe ist einheitlich schwarz. Auffällig ist ein extremer Parasitenbefall durch Seepocken, Walläuse und andere Krebstiere, die von weitem wie ausgedehnte weiße Flecken aussehen. Besonders dicht ist dieser Bewuchs auf der Stirn, wo die Parasiten eine regelrechte weiße „Mütze“ bilden.

Es gibt auf jeder Seite des Mauls 300 Barten. Zwei Blaslöcher ergeben einen V-förmigen Blas. Der Blubber (Speck, aus dem der Tran ausgekocht werden kann) macht 40 % des Körpergewichts aus; kein anderer Wal hat einen so hohen Blubberanteil.

Quelle: Wikipedia

Zwergglattwal

Mit einer Länge von höchstens 6 m und einem Gewicht von bis zu drei Tonnen ist der Zwergglattwal für einen Bartenwal ungewöhnlich klein. Die Farbe ist schwarz bis dunkelgrau. Mit den Glattwalen verbinden ihn der überdimensionale Kopf und der bogenförmige Unterkiefer. Es gibt allerdings auch markante Unterschiede: Der Zwergglattwal hat eine Rückenfinne und ansatzweise erkennbare Kehlfurchen, beides typische Merkmale der Furchenwale. Während er also zum Teil zwischen Glatt- und Furchenwalen zu vermitteln scheint, gibt es wiederum andere Charakteristika, die ihn einmalig unter den Walen machen. Hierzu gehört die Anzahl von 34 Rippen, mehr als bei jeder anderen Walart.

Quelle: Wikipedia

Fiederbartenwels

Die Fiederbartwelse (Mochokinae) leben mit weit über 100 Arten in afrikanischen Süßgewässern.

Sie haben ihren deutschen Namen von den beiden Unterkieferbarteln, die gefiedert sind. Das Bartelpaar des Oberkiefers ist meist ungefiedert (außer bei der Typusart der Gattung Synodontis, S. clarias). Auch die große, lange Fettflosse ist auffallend. Als anatomisch typisch zu bemerken ist eine kräftige, knöcherne Kopfkapsel. Ebenso charakteristisch sind je ein kräftiger Brust- und Rückenflossenstachel, die meist gezähnt sind und denen schon lange nachgesagt wird, dass sie giftig seien. Richtige Giftdrüsen, mit einem Reservoir und giftführenden Kanal fehlen allerdings. Wie eine neuere Untersuchung von Wright[1] gezeigt hat, wird das Gift durch Giftdrüsenzellen erzeugt, die sich besonders in der die Stachelstrahlen umgebenden Haut befinden. Diese Giftdrüsenzellen haben sich offenbar aus Schleimdrüsenzellen im Laufe der Evolution gebildet und kommen bei einer Vielzahl von Welsfamilien vor.

Aquaristisch beliebte Fiederbartwelse haben eine auffallende Flecken- oder Streifenzeichnung, während das Gros der Arten, vor allem der Gattung Synodontis und diese im Alter, eher einfarbig in schmucklosem Grau oder Braun gefärbt ist.

Quelle: Wikipedia

Weissnackenkranich

Der Weißnackenkranich wird bei einer Höhe von 130 bis 140 Zentimeter und einer Flügelspannweite von 200 bis 210 Zentimeter fünf bis sechs Kilogramm schwer. Es gibt keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus, meistens ist das Männchen etwas größer. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal der Geschlechter ist beim Duettruf möglich, hier bewegt das Männchen die angewinkelten Flügel auf und ab, während das Weibchen diese angelegt lässt und nicht bewegt.

Das überwiegend graue Gefieder ist an Kehle, Scheitel, Hinterkopf und an der Halsrückseite weiß gefärbt. Von der Kehle bis über das obere Drittel des Vorderhals ist das Gefieder ebenfalls weiß. Handschwingen, große Flügeldecken und Afterfittich sind schwarz. Die Armschwingen sind an der Basis grau und distal dunkelbraun. Die übrigen Flügelfedern sind hellgrau und kontrastieren scharf mit der Befiederung von Brust und Bauch. Auf der Stirn und an den Kopfseiten befindet sich ein großer Bereich unbefiederter, roter Haut, der die Augengegend und den Ohrbezirk erfasst. Die Iris orange, und die langen Beine sind bläulich-rosafarben.

Quelle: Wikipedia

Schneeleopard

Der Schneeleopard wirkt mit seinem dicken Fell sehr massig, ist jedoch kleiner und leichter als ein durchschnittlicher Leopard (Panthera pardus).[1] Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 80 bis 130 Zentimeter, zuzüglich 80 bis 100 Zentimeter Schwanzlänge. Die Schulterhöhe beträgt um die 60 Zentimeter und das Gewicht variiert zwischen 25 und 75 Kilogramm. Männliche Tiere sind mit durchschnittlich 45 bis 55 Kilogramm deutlich schwerer und größer als Weibchen, die meist zwischen 35 und 40 Kilogramm wiegen.[2] Der dicht behaarte Schwanz ist länger als beim Leoparden und misst mehr als drei Viertel der Kopf-Rumpf-Länge.[1] Er übernimmt beim Springen die Funktion eines Steuerruders.[3] Der Schneeleopard bewegt sich äußerst sicher in schwierigem Gelände und zeichnet sich durch ein großes Sprungvermögen aus, obwohl sich angebliche Rekordweiten von bis zu 15 Metern kaum belegen lassen.[1] Beim Ruhen dient der Schwanz dem Raubtier als Kälteschutz, indem es sich darin einrollt und das Ende über die Nase schlägt.

Der Kopf ist relativ klein und durch eine kurze Schnauze sowie vergrößerte Nasenhöhlen gekennzeichnet, die vermutlich die Aufgabe haben, kalte Atemluft zu erwärmen. Die sehr großen Pfoten ähneln denen des Luchses und haben eine Art Schneeschuheffekt. Sie sind an den Sohlen mit einem Haarpolster bedeckt, das die Oberfläche zusätzlich vergrößert und so zur besseren Verteilung des Körpergewichtes beiträgt. Das verringert ein Einsinken in Schneefeldern und schützt die Fußsohlen besser vor Kälte.[4]

Quelle: Wikipedia 

Tropischer Regenwald

Aufgrund der Nähe zum Äquator bleibt die Tageslänge im Jahreslauf weitgehend konstant. Die Sonne steht täglich etwa zwölf Stunden am Himmel, wobei die Dämmerung nicht einmal eine halbe Stunde dauert. Am frühen Vormittag, wenn sich bei zunehmender Sonneneinstrahlung Luft und Boden rasch erwärmen, steigt das verdunstende Regenwasser und das Wasser, das die Pflanzen durch ihre Transpiration abgeben, als feucht-warme Luft nach oben und ballt sich am Himmel in zunehmend dichteren Wolken zusammen. Nachmittags oder abends regnen diese Wolken in der Regel aus, häufig in Verbindung mit einem Gewitter.

Diese ganzjährigen Niederschläge, die im Frühjahr und im Herbst – während der so genannten Regenzeiten – besonders intensiv sind, führen dazu, dass mindestens in zehn Monaten des Jahres ein humides Klima herrscht. Gleichwohl verdunstet eine erhebliche Menge des Regens rasch wieder. Dieser Effekt wird durch das Blattwerk der Vegetation verstärkt, so dass die Vegetation selbst neuerlichen Niederschlag hervorruft.[1] Die Niederschlagsmenge liegt mit jährlich 2000 bis 4000 mm fünfmal höher als in Mitteleuropa, wo die Werte bei 400 bis 800 mm liegen.

An der Luv-Seite tropischer Berghänge können die Niederschläge sogar auf Jahreswerte zwischen 6.000 mm und 12.000 mm (am hawaiianischen Waiʻaleʻale) ansteigen. Insbesondere dort, wo feuchte Passatwinde das ganze Jahr über aus der immergleichen Richtung wehen, fällt auch der Steigungsregen stets auf der gleichen Bergseite, und an den Bergkämmen ergeben sich sehr ausgeprägte Wetterscheiden.

Generell ändern sich die Temperaturen in tropischen Regenwäldern nur sehr geringfügig. Die jahreszeitlichen Schwankungen betragen nur etwa 6 °C, die Tageshöchsttemperatur im wärmsten Monat beträgt ca. 30 °C, im kühlsten Monat sind es etwa 24 °C. Auch von Jahr zu Jahr schwanken die mittleren Jahrestemperaturen mit nur 0,5 °C kaum. Am ausgeprägtesten sind die Unterschiede zwischen der Tageshöchst- und der nächtlichen Tiefsttemperatur, die bis zu 10 °C betragen können. Weil unterscheidbare Jahreszeiten mit Vegetationspausen fehlen, bezeichnet man das Klima der tropischen Regenwälder auch als Tageszeitenklima.

Quelle: Wikipedia

Gewoehnlicher Schweinswal

Mit einer Körperlänge von maximal 1,85 Meter, in sehr seltenen Fällen auch über zwei Meter, ist der Schweinswal in europäischen Gewässern die kleinste vorkommende Art der Wale. Dabei schwanken die Körpergrößen je nach Untersuchungsgebiet, die Schweinswale der Ostsee werden etwa nur durchschnittlich 1,40 Meter (Männchen) bzw. 1,52 Meter (Weibchen) lang. Sein Körpergewicht beträgt durchschnittlich zwischen 50 und 60 Kilogramm und maximal etwa 90 Kilogramm, dabei sind die Weibchen größer und schwerer als die Männchen. Die Geschlechtsunterscheidung erfolgt wie bei den meisten Walen aufgrund der Lage der Afteröffnung und der Genitalfalte. Diese liegen bei den Weibchen eng beieinander im Afterbereich, bei den Männchen deutlich getrennt, wobei die Genitalfalte hier weiter vorne liegt.

Im Vergleich zu anderen Zahnwalen ist der Schädel der Tiere vorn nur relativ wenig ausgezogen, durch ein aufliegendes Fettpolster ist diese „Schnauze“, das Rostrum, jedoch äußerlich nicht erkennbar. Der Körper ist gedrungen mit einer flachen und dreieckigen Rückenfinne. Der Rücken ist schwarz und mit einem von der Rückenflosse ausgehenden grauen Feld versehen, der Bauch ist weiß. Vom Mundwinkel führt eine schwarze Zeichnung bis zum vorderen Ansatz der Flipper.

Quelle: Wikipedia

Narwal

Ohne Stoßzahn misst der Narwal vier bis fünf Meter. Das Männchen wird rund eineinhalb Tonnen schwer, das Weibchen etwas weniger als eine Tonne. Eine Finne fehlt dem Narwal. Entlang des hinteren Rückens weist er jedoch eine Reihe unregelmäßiger Höcker auf. Die Flipper genannten Brustflossen sind relativ kurz, am Ende eiförmig abgerundet und nach oben gebogen. Die Fluke ist am hinteren Rand bei beiden Flügeln stark konvex gebogen und unterscheidet sich somit deutlich von der aller anderen Wale. Der Kopf ist relativ kompakt. Eine ausgeprägte Schnauze fehlt und der Mund ist sehr klein und schmal mit nach oben gebogenen Mundwinkeln.

 

Die Grundfarbe des Narwals ist ein sehr helles Braun bis Weiß. Der Kopf und Nacken sowie der Rücken sind dunkel, fast schwarz, ebenso die Ränder der Flipper und der Fluke. Die Seiten sind mit grauen und schwarzbraunen Flecken gesprenkelt. Ältere Tiere sind meist heller gefärbt als jüngere.

Das hervorstechende Merkmal der Männchen ist ihr Stoßzahn (siehe auch Ainkhürn). Es handelt sich dabei um einen (meist den linken) Eckzahn (Caninus) des Oberkiefers, der schraubenförmig gegen den Uhrzeigersinn gewunden die Oberlippe durchbricht und bis zu drei Meter lang und acht bis zehn Kilogramm schwer werden kann. Das wahrscheinlich größte Exemplar der Welt befindet sich mit einer Länge von 2,74 Metern im Deutschen Ledermuseum in Offenbach am Main.[1]

Der einzige weitere Zahn sitzt ebenfalls im Oberkiefer und bricht normalerweise nicht hervor. Weitere Zähne werden beim Männchen zwar embryonal im Kiefer angelegt, entwickeln sich jedoch üblicherweise nicht weiter. Wo dies in seltenen Fällen dennoch geschieht, können sich auch zwei Stoßzähne ausbilden. Beim Weibchen sind die Zähne meist normal entwickelt, doch kommt es gelegentlich ebenfalls zur Ausbildung eines oder sogar zweier Stoßzähne wie beim Männchen (was eine Unterscheidung der Geschlechter erschwert). Nicht selten bricht der Stoßzahn ab. Dann verschließt sich die Bruchstelle mit neuem Dentin.

Quelle: Wikipedia

Groenlandwal

Der Grönlandwal hat eine bis zu 70 cm dicke Fettschicht, die ihn vor der eisigen Kälte schützt. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, fast ein Drittel der Gesamtlänge wird vom Kopf eingenommen, und ermöglicht ein Durchbrechen von bis zu 30 cm dicken Eisschichten.[3] Das Maul kann bis zu fünf Meter lang, vier Meter hoch und zweieinhalb Meter breit werden. Allein die Zunge kann ein Gewicht von fast 900 kg erreichen. Der Wal besitzt zwei Blaslöcher, aus denen er zwei Fontänen über vier Meter weit in die Luft blasen kann.

Der Grönlandwal hat eine dunkelblaue bis schwarze Farbe. Nur am Unterkiefer befindet sich ein weißer Fleck mit unregelmäßig angeordneten, schwarzen Punkten. Am Bauch sind öfter weiße oder graue Striche vorhanden.

Der Grönlandwal hat keine Finne. Die Fluke kann eine maximale Länge von acht Metern erreichen. Die Brustflossen sind im Verhältnis zur Körpergröße klein und paddelförmig.

Ausgewachsene Männchen können bis zu 16 Meter lang werden und erreichen ein Gewicht von 50 bis 70 Tonnen. Die Weibchen werden noch größer: Sie erreichen eine Länge von 18 Metern und ein Gewicht von bis zu 100 Tonnen.

Neue Untersuchungen zeigen, dass Grönlandwale über einen besonders langsamen Metabolismus verfügen und durch ihre Gene besser gegen Krebs geschützt sind.[4][5]

Der Grönlandwal frisst Plankton, einschließlich aller Kleinkrebse sowie Krustentiere (zum Beispiel Krill). Er besitzt zwischen 325 und 360 Barten auf jeder Seite. Während der Nahrungsaufnahme schwimmt der Wal mit ständig geöffnetem Maul. Dabei verfangen sich die Kleintiere in den Barten, die mit der Zunge abgestreift und geschluckt werden. Die Barten dieses Wales sind so fein, dass er auch kleine Tiere aus dem Wasser filtern kann, die andere Walarten nicht erreichen können.

Quelle: Wikipedia

Großes Mausohr

Das Große Mausohr ist, mit einer Kopf-Rumpf-Länge zwischen 6,7 und 8,4 Zentimetern sowie einer Flügelspannweite zwischen 35 und 43 Zentimetern, die größte europäische Myotis-Art.[3] Ein ausgewachsenes Exemplar wiegt zwischen 28 und 40 Gramm.[4] Das Große Mausohr hat eine sehr kurze und breite Schnauze, die Ohren sind lang und breit. Das kurze Fell ist bei adulten Tieren an den Haarwurzeln schwarzbraun, an der Oberseite eher hell-braungrau gefärbt. Die Bauchseite ist weißgrau, der Halsbereich manchmal leicht gelblich gefärbt. Jungtiere sind eher grau als bräunlich gefärbt.[5] Die Schnauze, die Ohren und die Flügel sind graubraun. Das Kleine Mausohr ist im Gegensatz zum adulten Großen Mausohr dunkelgrau gefärbt, zudem sind die Körpermaße meistens kleiner als beim Großen Mausohr. Auch die Zahl der Ohrfalten (7–8 beim Großen Mausohr, 5–6 beim Kleinen Mausohr) ist ein Unterscheidungsmerkmal.[6]

Es werden zwei Unterarten unterschieden: Die Nominatform Myotis myotis myotis sowie die in der Osttürkei und dem Nahen Osten vorkommende M. m. macrocephalicus (D. L. Harrison und R. E. Lewis 1961), die in den Körper- und Gewichtsmaßnahmen über denen der Nominatform liegt.[7]

Quelle: Wikipedia

Das Große Mausohr oder auch nur Mausohr (Myotis myotis) ist eine Fledermaus-Art aus der Gattung der Mausohren, die 1797 von Borkhausen erstbeschrieben wurde. Man findet sie auch unter dem Namen Riesenfledermaus.[1] Eine ähnliche Art ist das Kleine Mausohr (Myotis blythii). Das Große Mausohr wurde vom Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher zum Höhlentier des Jahres 2011 gewählt.[2]

Das Große Mausohr ist nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt. Nach einer starken Abnahme des Bestandes in der Vergangenheit hat sich seit den 1980/1990er Jahren der Bestand leicht erholt bzw. ist stabil, sodass die IUCN das Große Mausohr auf Grund des großen Verbreitungsgebiets und der Anzahl der Individuen als „nicht gefährdet“ einstuft (least concern).[16]

Das Große Mausohr wird von der Europäischen Union im Anhang II und Anhang IV der FFH-Richtlinie geführt und gilt somit als streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhalt besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen. Fledermausarten sind nach Anhang IV der FFH-Richtlinie auch außerhalb von FFH-Gebieten streng geschützt, für Arten des Anhangs II gilt das nicht. Als FFH-Gebiete zum Schutz von Wochenstuben des Großen Mausohrs sind unter anderem folgende Gebäude(teile) ausgewiesen: Haus Düsse, St. Johannis (Rahden), Wasserschloss Ulenburg, Evangelische Kirche Ledde, Evangelische Kirche Neidhartshausen (Rhön) und Historisches Rathaus Höxter.[17]

Weissseitendelphin

Der Weißseitendelfin (Lagenorhynchus acutus) ist ein Kurzschnauzendelfin, der in den kalten bis gemäßigten Regionen des nördlichen Atlantik anzutreffen ist.

Mit einer Körperlänge vom maximal 2,80 Metern bei den Männchen und 2,50 Metern bei den Weibchen ist der Weißseitendelfin ein wenig größer als die meisten Delfinarten. Dabei erreicht er ein Gewicht von 200 bis 230 Kilogramm. Das Hauptkennzeichen dieser Art ist der große, weiße bis gelbliche Fleck, der beidseitig hinter der Rückenfinne beginnt und sich an den Flanken der Tiere entlangzieht. Das Kinn, die Kehle und der Bauch der Tiere sind weiß, die Flipper, die Finne und der Rücken sind bis auf den Seitenfleck dunkelgrau bis schwarz. Ein weiterer, kleinerer, weißer Fleck befindet sich außerdem unterhalb der Finne, darunter zieht sich ein hellgrauer Streifen von der Schnauze über die Augen und die Flanken bis zum Schwanzstiel.

Die Weibchen erreichen ihre Geschlechtsreife mit sechs bis 12 Jahren, die Männchen mit sieben bis elf Jahren. Die Tragzeit dauert elf Monate und die darauf folgende Stillzeit dauert eineinhalb Jahre an. Die männlichen Delfine werden maximal 22 Jahre alt, die weiblichen 27.

Quelle: Wikipedia

Großer Tuemmler

Der Große Tümmler (Tursiops truncatus) ist eine in allen Ozeanen verbreitete Art der Delfine. Es ist diese Art, die in Delfinarien vorgeführt wird und durch die Serie Flipper bekannt wurde. Dadurch ist der Große Tümmler der bekannteste aller Delfine geworden. Obwohl in europäischen Gewässern vorwiegend der Gemeine Delfin vorkommt und es sich beim Schwertwal ebenfalls um einen allgemein bekannten Vertreter der Delfine handelt, prägt auch in Europa der Tümmler das Bild, das sich Menschen von diesen Tieren machen.

Der Große Tümmler ist grau gefärbt und hat einen helleren Bauch. Er kann zwischen 1,9 und 4 Meter lang werden. Sein Gewicht liegt in der Regel zwischen 150 und 300 kg, kann aber auch bis zu 650 kg erreichen. Ein neugeborenes Kalb ist 65 bis 105 cm groß und 15 bis 30 kg schwer. Charakteristisch ist die kurze Schnauze, die diesem Delfin wegen ihrer Form seinen englischen Namen Bottlenose Dolphin (Bottlenose = Flaschennase) verliehen hat und mit bis zu 80 homogenen Zähnen besetzt ist. Dank seiner sichelförmigen dunklen Finne kann man ihn gut erkennen. Der große Tümmler stößt, wie alle anderen Delfine auch, etwa alle zwei Stunden die äußeren Hautzellen ab (peeling). Diese permanente Regeneration reduziert den Strömungswiderstand und findet auch in der Regenerationsforschung für den Menschen und im Schiffbau Beachtun

Quelle: Wikipedia

Gebaenderter Fidschi Leguan

Fidschi-Leguane sind Baumbewohner, die nur im Südpazifik auf den Inselgruppen Fidschi, Tonga und den Neuen Hebriden vorkommen. Durch die radikale Zerstörung der Regenwälder und das Einschleppen von Ratten und Hauskatzen wurde die Art an den Rand des Aussterbens gebracht. Der Tiergarten Schönbrunn ist neben dem Zoo von San Diego weltweit der einzige Zoo, dem es 2007 geglückt ist, diese Echsen zu züchten. Diese Leguane können übrigens ihre Farbe verändern. Bei Erregung dunkeln sie ihre grüne Farbe ab.

Quelle: Tiergarten Schönbrunn

Hambacher Forst

Der Wald beherbergt zwei Kolonien der vom Aussterben bedrohten Bechsteinfledermaus, die durch Anlage von speziellen Weideflächen außerhalb des Forsts perspektivisch in andere Wälder im Umkreis des Tagebaus gelockt werden sollen.[18] Seit dem Frühjahr 2018 ist bekannt, dass RWE im gesamten Hambacher Forst die Baumhöhlen der Fledermäuse verschließt. Nach eigener Aussage erfolgt dies zum Schutz der Tiere, wegen der geplanten Rodung des Waldes. Nach einem Bericht der Rheinischen Post erhob der BUND gegenüber der Naturschutzbehörde des Kreises Düren den Vorwurf, die Vertreibung der Fledermäuse zu decken. Das Umweltamt wies die Vorwürfe zurück mit der Begründung, beim Verschließen der Höhlen handelte es sich „nicht zwangsläufig“ um einen artenschutzrechtlichen Verstoß.[19] 

Nach Angaben des Umweltverbandes BUND siedelten 2012 im bis 2030 von der Abbaggerung betroffenen Waldgebiet, das aus 226 Hektar „wertvollster Waldflächen“ bestehe, zwölf streng geschützte Fledermausarten. Insgesamt seien 142 geschützte Tierarten vorhanden.[20]

Quelle: Wikipedia